Hochwasserschutzsysteme

Artikel vom 20. Juli 2018
Hochwasser- und Katastrophenschutz, Logistik

Steinhardt Wassertechnik GmbH
65232 Taunusstein-Bleidenstadt

Durch den inzwischen nicht mehr bestreitbaren Klimawandel und die damit verbundenen Verschiebungen im Wettergeschehen steigt auch die Gefahr von Starkniederschlägen und folglich Überschwemmungen. Und das gilt nicht nur in bislang ausgewiesenen oder bekannten Hochwasserzonen. Für diesen Einsatz gibt es von Steinhardt ein innovative Hochwasserschutzwandsystem namens HYDROSWIZZ, welches innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit ist. Nach vollbrachter Aufgabe ist es genauso schnell demontiert und mit geringstem Platzbedarf wieder eingelagert. Basis dieses Systems sind Ankerprofile, die in einem Winkel von 135° zueinander ebenerdig in ein Betonfundament eingegossen werden. Diese Ankerprofile und das Fundament sind die einzigen Teile des Systems, die ortsfest sind. Es ragen keine Teile aus dem Boden heraus – bei Niedrigwasser findet somit keine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, des Verkehrs oder des sonstigen öffentlichen Lebens statt. In diese Ankerprofile werden die Bleche, aus denen die Wand besteht, eingehakt. Die Profile und damit auch die Bleche müssen so montiert werden, dass die Lasche, in die die Bleche eingehakt werden, immer vom Wasser weg zeigt. Dann werden die Bleche bei zunehmendem Wasserdruck stärker gegen die in der Lasche liegende Dichtung gedrückt, so dass ein höherer Wasserstand auch eine stärkere Abdichtung bewirkt. Das System wird somit bei steigendem Wasserdruck nicht undicht. Die einzelnen Blechelemente werden mittels Schraubenleiste miteinander im Zick-Zack verschraubt und erreichen somit eine hohe Systemstabilität. Auf eine zusätzliche Stützkonstruktion kann demnach verzichtet werden. Dieses patentierte mobile Hochwasserschutz­wandsystem wurde umfangreichen Tests unterzogen. Dabei wurden Finite-Elemente-Berechnungen für verschiedene kritische Lastfälle durchgeführt, wie zum Beispiel landseitiger Anprall eines Fahrzeuges und wasserseitige Belastung durch Treibgut. Schlussfolgerung von Prof. Dr.-Ing. M. Feldmann (RWTH Aachen): »Das System der mobilen Hochwasserschutz­wand erfüllt jede Anforderung in den Grenzzuständen mit einer ausreichenden Sicherheit. Es zeichnet sich zudem durch eine hohe Flexibilität aus, so dass es vielseitig verwendbar ist. Das System ist einfach und schnell montierbar, so dass es eine vielversprechende Lösung für den mobilen Hochwasserschutz darstellt.« Im Gegensatz zu unzähligen Sandsäcken, welche in Notfällen mühsam gefüllt und aufgeschichtet werden müssen, existiert auch eine flexibel aufbaubare Version als SWIZZ-Notfall-Hochwasserschutz­wand mit Bodendichtung.

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