Tauchpumpen

Artikel vom 31. Juli 2019
Pumpen

 

Auf der Geräteliste allseits bereiter Feuerwehren sollten Tauchpumpen nicht fehlen. Mit ihnen lässt sich das Einsatzspektrum eines Löschzuges deutlich erweitern. Gerade bei Bränden außerhalb geschlossener Ortschaften wird die Löschwasserversorgung schnell zum Engpass, zumal der mitgeführte Vorrat begrenzt ist. Natürliche Reservoire sind vielerorten wie zum Anzapfen geschaffen. Elektrische Löschwasser-Tauchpumpen leisten dann wertvolle Hilfe: Sie fördern bis zu 1000 l Wasser pro Minute und überwinden Höhenunterschiede von 30 m. Zum Abpumpen von Lösch- oder Flutwasser aus Kellern kommen spezielle Restwasser-Tauchpumpen zum Einsatz. Die derzeit modernsten Aggregate können das unliebsame Nass bis zur physikalischen Machbarkeitsgrenze von nur etwa einem Millimeter Restwasserstand aus dem Gebäude holen. Bis zu 185 l pro Minute lassen sich mit den Flachsaugern aus bis zu 11 m Tiefe ins Freie befördern. Wichtiges Kriterium für beide Pumpentypen: Sie sollten unbeaufsichtigt laufen können, damit keine Einsatzkraft zur Bedienung abgestellt werden muss. Tauchpumpen mit Elektroden-Kontaktschalter eignen sich besonders gut – sie kommen ohne mechanischen Teile aus, die im harten Einsatz versagen könnten. Kommt die Elektrode mit Wasser in Berührung, startet die Pumpe; besteht kein Wasserkontakt mehr, stoppt sie automatisch. Neuralgischer Punkt bei allen Pumpen: Bauartbedingt entwickeln die wasserdicht gekapselten Motoren Wärme, die zur Verhinderung von Motorschäden abgeführt werden muss. Auch sind die Pumpen Korrosion und hohem Verschleiß durch Schmutzpartikel im Wasserstrom ausgesetzt, was die Lebensdauer verringert und die Einsatzfähigkeit vor Ort gefährdet. Hersteller wie Tsurumi haben daher Feuerwehrpumpen entwickelt, die besonders ausfallsicher sind und von Feuerwehren in Eigenregie gewartet werden können. Durch ihre Kompaktbauweise finden sie selbst im kleinsten Rüstwagen noch Platz.

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