Objektverwaltung

Artikel vom 2. August 2019
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Die Verwaltung von Objektinformationen lässt sich auf vielen Wegen bewerkstelligen. Oftmals werden Objektdaten und -blätter mittels einfacher Excel-Listen oder Worddateien gepflegt. Bei Änderungen müssen diese Pläne meist umständlich ausgedruckt und an die einzelnen Feuerwehren verteilt werden. Bis diese dann bei der einzelnen Dienststelle erscheinen und aktualisiert werden, können durchaus mehrere Tage vergehen. Ein weiterer Nachteil dieser Lösungen ist die Unflexibilität, die sich aus solchen Verwaltungstechniken ergibt. Ein einheitliches Format für den Export kann nur mit hohem Zeitaufwand geändert werden, da in der Regel alle Deckblätter und Ausdrucke aller Objekte angepasst werden müssen. Um diese und weitere Probleme zu beheben, hat die Alamos GmbH eine Objektverwaltung in das bestehende Produkt der Zusatzalarmierung (FE2) integriert. Mit dem neuen Objektmanagement können Daten zentralisiert im lokalen Netzwerk über eine Weboberfläche verwaltet, freigegeben und mit kundenspezifischen Vorlagen als PDF-Datei oder als Rohdatensatz exportiert werden. Der Fokus der Verwaltung liegt hierbei auf der Informationstiefe. Alle Eigenschaften des Objektes sind in verschiedene Kategorien eingeteilt. Vordefinierte Attribute ermöglichen es, einen einheitlichen Aufbau der Datenbank zu gewährleisten. Falls erforderlich, können Elemente auch georeferenziert und auf einer Karte dargestellt werden. Auch zusätzliche Dokumente, wie z. B. Lagepläne, können angehängt und archiviert werden. Alle Änderungen am Objekt werden in der Datenbank für spätere Nachverfolgungszwecke protokolliert. Wird die Möglichkeit der Zusatzalarmierung verwendet, werden im Alarmfall die Objekte im eingehenden Alarm erkannt, und es besteht die Möglichkeit, die Basisdaten inklusive aller Anhänge beliebig oft auszudrucken oder mithilfe des AlarmMonitors zu visualisieren. Objekte können durch den Administrator unter anderem für andere FE2-Benutzer lesend freigegeben werden. Im Alarmfall haben dadurch andere Benutzer auf dieselben Daten Zugriff, selbst wenn das alarmierte Objekt nicht im primären Ausrückebereich der alarmierten Einheit ist. Bei immer komplexer werdenden Objekten besteht die Gefahr, dass die vorhandenen Pläne schnell unübersichtlich werden. Oftmals müssen mehrere Seiten durchgeblättert werden, bis einsatzrelevante Informationen gefunden werden. Um diese und weitere Probleme in den Griff zu bekommen, gibt es zusätzlich zur Verwaltung in FE2 eine App für Tablets, um eine einfache und übersichtliche Oberfläche zur Visualisierung der Objektinformationen bereitzustellen. Das mobile Objektverzeichnis wird mit dem vorhandenen FE2-System synchronisiert, lädt alle Objektdaten und Anhänge herunter und speichert diese Daten direkt auf dem Gerät. Die eigentlichen Objektdaten stehen dadurch jederzeit zur Verfügung, unabhängig von einer Internetverbindung. Vor allem bei größeren Anhängen ist diese Funktion sehr praktisch, da ansonsten im Einsatzfall große Datenmengen bei eventuell schlechter Internetverbindung geladen werden müssen. Die App bietet eine anschauliche und übersichtliche Visualisierung der Daten zum ausgewählten Objekt. Hierbei wird der Fokus sofort auf mögliche Gefahren und Sicherheitshinweise gelegt. Über die simple Oberfläche kann bei Bedarf nach und nach auf alle Informationen zugegriffen werden. Georeferenzierte Objektdaten werden übersichtlich auf einer detaillierten Karte angezeigt und bieten mit einer simplen Berührung auf dem Display weiterführende Informationen zum ausgewählten Objekt. Weder für das Objektverzeichnis in FE2 noch für die App werden Daten auf externen Servern vorgehalten, alle Daten liegen lokal beim Kunden. In die webbasierte Objektverwaltung wurde zusätzlich eine Möglichkeit zur Pflege von Straßensperren und Verkehrsbehinderungen integriert. Durch die Synchronisation mit der Objektverzeichnis-App werden die aktuell gültigen Sperrungen und Baustellen auf den Tablets der Einsatzkräfte angezeigt. Hier können nicht nur einzelne Punkte markiert, sondern auch ganze Abschnitte eingezeichnet werden, was eine Planung der Anfahrt oder Aufstellflächen vereinfacht.

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