Alarmierung

Artikel vom 19. Juli 2020
Alarmumsetzer mit Sprachspeicher

Für eine von der Leitstelle unabhängige Alarmierungslösung kann direkt bei der Feuerwehr, Rettung oder bei Städten und Verwaltungsgemeinschaften ein Gerät von Telefunkalarm eingesetzt werden.

Mit dem Alarmportal Alarmruf112 ermöglicht Telefunkalarm der Integrierten Rettungsleitstelle eine zusätzliche Alarmierung und Informationsleiterleitung an die Einsatzkräfte. Eine Einbindung in die bestehende Leitstellensoftware kann einfach und rasch realisiert werden. Es ist keine zusätzliche Hardware erforderlich. Die direkte Auslösung von der Leitstelle kann per Leitstellen-SMS, Alarmfax, durch Einbindung in die Leitstellensoftware erfolgen, in Kombination mit einer Hardware von Telefunkalarm auch per SDS oder Funk (analog/digital). Die Feuerwehr oder Rettungsorganisation registriert sich bei Alarmruf112. Der Account wird freigeschaltet und eingerichtet. Die Feuerwehr erhält anschließend die Zugangsdaten und kann ihre Mitglieder und Alarmgruppen eigenständig verwalten. Parallel erfolgt bei der Leitstelle die Freigabe der Feuerwehr für die Zusatzalarmierung. Sobald diese erfolgt ist, werden die Feuerwehr bzw. Rettungsorganisationen zusätzlich über Alarmruf112 alarmiert. Besonders vorteilhaft ist die erhöhte Erreichbarkeit der Einsatzkräfte, die individuelle Aufteilung der Alarmtexte sowie die eigenständige Entscheidung, welche Informationen der einzelne Feuerwehrmann (Alarmgruppe) erhält. Pro Teilnehmer kann zudem ausgewählt werden, ob der Alarm per SMS, Sprachanruf, PushAlarm oder E-Mail zugestellt werden soll. Ist ein Teilnehmer als Administrator berechtigt, so kann er direkt Informationen an die Alarmteilnehmer versenden. Sämtliche Alarme werden protokolliert und können jederzeit eingesehen werden. Bei PushAlarm und Sprachanruf hat der Teilnehmer die Möglichkeit, seine Einsatzbereitschaft (per Feedback-Funktion) zu melden. Zusätzlich zur Alarmierung kann eine Anzeige auf einem Alarmmonitor realisiert werden. Die Gestaltung lässt sich individuell an die Wünsche der Einsatzorganisation angepassen. Unterschiedliche Meldetexte können ebenso realisiert werden wie die Anzeige der Route zum Einsatzort, Abbildung des Einsatzortes, Rückmeldung der Alarmteilnehmer in Kurz- oder Langform, die geforderten Fahrzeuge und noch vieles mehr. Selbstverständlich lassen sich auch mehrere Alarmmonitore miteinander kombinieren. Wird kein aktueller Alarm angezeigt, kann der Monitor als Infoboard verwendet werden. So bleiben zum Beispiel wichtige Schulungen oder Termine stets im Blick. Ebenso Unwetterwarnungen des DWD als Text und/oder Bild, aber auch eine Anzeige der letzten Alarme ist möglich. Für die Alarmierung als PushAlarm steht die Alarmruf112-APP kostenlos im Store zur Verfügung. Da es sich um ein geschlossenes System handelt, ist eine Alarmierung nur nach Registrierung und nach Freigabe durch den Administrator möglich. Für eine von der Leitstelle unabhängige Lösung kann direkt bei der Feuerwehr, Rettung oder aber auch bei Städten und Verwaltungsgemeinschaften ein Gerät von Telefunkalarm eingesetzt werden. Je nach Anforderung ist eine Auslösung über den Sirenenkontakt oder über das integrierte Funkmodul (analog/digital) möglich. Parallel können bei Alarmierung unterschiedliche Kontakte geschaltet werden (Toröffnung, Öffnung Schlüsselkasten, Lichts…). Das Passauer Unternehmen rät dazu, dass die Feuerwehren entsprechend vorsorgen, um ihre technische Ausrüstung, die Fahrzeuge und das Gebäude optimal zu schützen. Bei Auslösung der Brandmeldeanlage oder der Rauchmelder im Feuerwehrhaus wird sofort per SMS oder Anruf informiert. So kann rasch gehandelt und größere Schäden vermieden werden. Alle bestehenden Geräte von Telefunkalarm können für diese Funktion verwendet werden. Es gibt aber auch eigene Industriemodelle als Störmeldeanlage.

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