VR-Trainingsplattform

Artikel vom 4. August 2021
Ausbildung

Northdocks stellt die webbasierte VR-Trainingsplattform für Feuerwehren in Deutschland unter dem Namen »Firefighter VR« vor. In Zusammenarbeit mit Werkfeuerwehren, der Zulieferindustrie der Feuerwehren und unter der Schirmherrschaft des Werkfeuerwehrverbands Deutschland (WFVD) entstand ein transparentes und partnerschaftliches Geschäftsmodell.

Auf der entsprechenden Internetseite finden sich Virtual-Reality-basierte Trainingsszenarien zum Erlernen und Üben der Handhabung von unterschiedlichen Ausrüstungsgegenständen. Und diese sehen nicht nur so aus wie in der realen Welt, sondern werden auch exakt so bedient. Dazu gehören Strahlrohre und Feuerlöschkreiselpumpen, die zur Abwehr eines Zimmer- oder Vegetationsbrandes eingesetzt werden, Szenarien zum Training der Benutzung von Feuerlöschern sowie spezielle Szenarien für Flugunfallübungen zum Öffnen von Flugzeugtüren inklusive der Abschaltung der Hilfstriebwerke (APUs). Weitere Trainingsszenarien befinden sich in der Entwicklung.

Kooperation mit Rettungskräften und Industrie

Wünsche für zusätzliche Trainingsszenarien aggregiert die Northdocks, eine Priorisierung der Umsetzung findet im Rahmen eines Firefighter-VR-Gremiums statt. Alle heute verfügbaren Trainingsszenarien entstanden in Partnerschaft mit einer Feuerwehr und/oder einem Mitstreiter aus der Industrie. Zu nennen sind hier die Werkfeuerwehr der Currenta AG, der Henkel AG, der InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG oder auch die Berufsfeuerwehr Wuppertal. Auf der Seite der Hersteller fungierten die AWG Fittings GmbH, Dräger Safety AG & Co. KGaA, Rosenbauer AG und Schlingmann GmbH & Co. KG als Partner für tiefergehende Produktinformationen, die zur Erstellung eines digitalen Zwillings ihrer Fahrzeuge und Geräte verwendet wurden. Aktive Unterstützer für die Idee, die Trainingsinhalte über Firefighter VR zu teilen und im Rahmen des ungewöhnlichen Geschäftsmodells bereitzustellen, finden sich mit den Werkfeuerwehren von der BASF AG, BMW AG, Currenta AG, Daimler AG, Evonik AG, Henkel AG, Infraserv Gendorf und Leipzig-Halle Airport.

Bei dem zugrundeliegenden Geschäftsmodell stand im Vordergrund, die Kosten für die Entwicklung und die Bereitstellung der digitalen Inhalte auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Zudem sollte jeder Feuerwehr und jedem Hersteller oder Händler maximale Teilhabe ermöglicht werden. Dazu tragen der Initiator eines Trainings und die Northdocks gemeinschaftlich die Entwicklungskosten für ein Training. Daneben erhält der Initiator eines Trainings Rückflüsse entstehend aus den Firefighter-VR-Mitgliedern, die das Training kostenpflichtig nutzen. Die Zugangsgebühren zu der Trainingsplattform unterscheiden zwischen einer Freiwilligen Feuerwehr und einer Werk- oder Berufsfeuerwehr. Dieser Aufbau gewährleistet Chancengleichheit zwischen großen und kleinen Feuerwehren bei der Erstellung und Nutzung von Trainingseinheiten.

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