112 RESCUE: Neues Format für die Branche

Artikel vom 8. Juni 2022
Messen

Die Messe Dortmund präsentiert erstmalig vom 14. bis 17. Juni 2023 mit der »112 RESCUE« eine neue Branchen- und Handelsplattform für Brandschutz, Rettungswesen, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz und damit ein weitreichendes Angebot für Hersteller, Entscheider und Anwender.

»112 RESCUE« ist die Kurzformel für alles, was wichtig ist in den Bereichen Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz sowie Kommunikations- und Leitstellentechnik. Neben einer umfassenden Produktpalette für alle Schutz- und Sicherheitsaspekte fokussiert sich die viertägige Fachmesse im deutschsprachigen- und angrenzenden europäischen Raum auch auf zukünftige Anwendungen und Applikationen bei elementaren Gefahrensituationen. Damit demonstriert die Messe Dortmund erneut ihr Gespür für die Themen der Zeit und ihre Innovationskraft.

Premiere für die Themen der Zukunft

Eine kleine Vorschau auf die neue »112 RESCUE«, die im Jahresturnus stattfinden wird, gibt Dr. Jan Heinisch, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in NRW e.V.: »Gerade in der jüngeren Vergangenheit haben sowohl die Corona-Krise als auch Extremwetterlagen die immense Bedeutung unterstrichen, in allen Schutzbereichen auf dem neuesten Stand der Technik aufgestellt zu sein. Als ideeller Partner der ›112 RESCUE‹ freuen wir uns auf einen ganzheitlichen Markt- und Produktüberblick zu bereits praxisbewährten, aber auch zukunftsweisenden Technologien, Materialien und Objekte für alle Einsatzgebiete. Der technische Innovationszyklus verläuft in unserer Branche rasend schnell, deshalb ist eine jährliche Fachmesse mit der Vorstellung der neuesten Produkte sowie eine Plattform für intensiven Austausch besonders wichtig!«

Das sieht Christiaan Velthausz, Ansprechpartner für Deutschland, Österreich und die Schweiz des niederländischen Feuerwehrverbandes Brandweer Nederland ebenso und ergänzt: »Um Gefahren- und Schadenslagen adäquat bekämpfen zu können, sind Einsatzkräfte der Feuerwehr auf eine bestmögliche technische Ausstattung angewiesen. Eine kompakte Produktschau finden wir auf der neuen Messeplattform bei unseren deutschen Grenznachbarn. Mit ihnen pflegen wir schon seit längerem projektweise eine gute Zusammenarbeit. Gemeinsam auf dem gleichen Wissens- und Ausrüstungsstand zu sein, ist ein bedeutender Faktor, im Ernstfall grenzüberschreitend Leben zu retten.«

360 Grad. Ganzheitlich. Innovativ.

So ist das Ausstellerportfolio der Fachmesse für Brandschutz, Rettungswesen, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz für die Fachbesucher entsprechend breit gefächert: von Fahrzeugen oder der Ausstattung für Fahrzeuge, Feuer- und Rettungswachen und Einsatzstellen über Berufskleidung, Medizintechnik inklusive Sanitärausrüstung, Rettungsgeräte und -ausrüstung, Löschtechnik und Löschmittel, Messgeräte, Kommunikations- und Leitstellentechnik bis hin zu den Aspekten Isolation und Dekontamination. Die »112 RESCUE« konzentriert sich allumfassend auf Produkte und Dienstleistungen aller wichtigen Sicherheitsgewerke. Das schließt auch Berufsgenossenschaften, Ausbildungsanbieter und die Fachpresse mit ein.

Besondere Themenschwerpunkte werden die Aspekte »Vernetzung & Digitalisierung«, »Innovationen und Trends« sowie »Metropolregionen und Ballungsräume« sein. Sich umfassend zu informieren, steht auch für Dr. Sophie Gräfin von Preysing, Landes- und Regionalgeschäftsführerin für die Region Nordrhein-Westfalen des Malteser Hilfsdienst im Vordergrund: »Eines der wichtigsten Einsatzgebiete des Malteser Hilfsdienst ist die Notfallvorsorge mit den großen Bereichen Katastrophenschutz und Sanitätsdienst. Hierzu halten die Malteser bundesweit Einheiten wie z. B. Sanitäts- und Betreuungszüge oder Fernmeldezüge vor und sind regelmäßig bei Großeinsätzen involviert. Auf der ›112 RESCUE‹, der neuen B2B-Fachmesse für Rettung, Schutz und Sicherheit, gewinnen wir einmal im Jahr nicht nur einen aktuellen Produktüberblick, sondern auch zahlreiche Anregungen, um die Arbeit der Malteser noch effektiver zu gestalten und dafür auch neue Wege zu gehen.«

Auch Dr. Sascha Rolf Lüder, Leiter des Verbindungsbüros (Rotkreuz-Büro NRW), sieht die dringliche Notwendigkeit, immer auf dem aktuellen Stand zu sein: »Als Bindeglied zwischen den Anliegen des Deutschen Roten Kreuzes gegenüber den politischen Entscheidungsträgern des Landes ist es unabdingbar, sich stets über das komplette Spektrum von Katastrophenschutz, Zivilschutz und Gefahrenabwehr auf deutscher und europäischer Ebene auf dem Laufenden zu halten.« Eine jährliche Leistungsschau im Bereich Rettung, Brandschutz und Sicherheit ist ebenfalls für Dirk Aschenbrenner, Direktor der Feuerwehr Dortmund und Leiter des Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR), von großer Bedeutung: »Um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung und der Rettungskräfte vor Ort zu verbessern, suchen wir stets nach innovativen Ansätzen und Lösungen, um Fähigkeitslücken zu schließen und Einsätze schneller, besser und sicherer zu machen. Besondere Bedeutung hat dabei der Transfer in die Einsatzpraxis.«

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