Zur »RETTmobil International«, der Leitmesse für Rettung und Mobilität in Fulda, zeigte Manitou einen Teil seines Portfolios an Maschinen und Sonderbauten für unterschiedliche Einsatzanforderungen. Auf dem Freigelände K, Stand F83, wurden auf 80 m² der kompakte Teleskoplader »ULM 412 H« und der »MT 730 H« präsentiert.
Besucher erhielten einen Eindruck davon, wie Teleskoplader im Rettungs- und Katastrophenschutz eingesetzt werden können. Verschiedene Anbaugeräte ermöglichten eine Anpassung an unterschiedliche Aufgaben und Einsatzbedingungen.
Vielseitig einsetzbar: der »MT 730 H«
In Einsatzsituationen kommt es auf Zeit und präzises Arbeiten an. Der »MT 730 H« war aufgrund seiner kompakten Bauweise und seines kleinen Wendekreises auch in beengten Bereichen einsetzbar. Die Maschine konnte mit verschiedenen Anbaugeräten ausgestattet werden, etwa mit Schaufeln, Gabelträgern, Arbeitskörben, Lasthaken oder Kehrmaschinen. Dadurch ließ sie sich für Aufgaben wie Hindernisbeseitigung, Höhenrettung oder logistische Tätigkeiten im Katastrophenschutz nutzen.
Mit einer Hubhöhe von rund 7 m und einer Tragkraft von 3 t unterstützte der Teleskoplader unterschiedliche Einsatzanforderungen. Die auf der Messe gezeigte Maschine wurde von der Feuerwehr Schwäbisch Hall gestellt. Sie verfügte unter anderem über einen Atemschutzanschluss, LED-Arbeitsscheinwerfer sowie Kameras am Gabelträger und am Heck.
Kompakt und transportfähig: der »ULM 412 H«
Ein Vorteil des »ULM 412 H« (Ultra Light Manitou) war sein geringes Eigengewicht. Die Maschine konnte auf einem 3,5-t-Pkw-Anhänger transportiert und so schnell zum Einsatzort gebracht werden. Dies erleichterte die Verlegung auch in schwer zugängliche Bereiche oder in enge Stadtgebiete.
Vor Ort unterstützte der Teleskoplader bei Aufgaben wie dem Beseitigen von Hindernissen oder dem Positionieren von Ausrüstung. Auf der »RETTmobil« wurde die Maschine gemeinsam mit einem passenden Anhänger gezeigt. Diese Kombination wurde für Feuerwehren sowie für kommunale Anwendungen angeboten.