MEDICA und COMPAMED 2026 starten mit neuer Ticketstruktur

Artikel vom 27. August 2026
Messen

Zur MEDICA und COMPAMED 2026 führt die Messe Düsseldorf eine neue Ticketstruktur ein. Premium-Tickets öffnen Konferenzen, Masterclasses und Lounge, Standard-Tickets decken Messebesuch, Specials und Bühnenformate ab. Im Fokus stehen Networking, Wearables, Resilienz und Medizintechnik.

(Bild: Andreas Wiese/ Messe Düsseldorf)

Mit dem geöffneten Online-Ticketshop beginnt für »MEDICA« und »COMPAMED« 2026 in Düsseldorf die nächste Phase ihrer Weiterentwicklung. Beide Veranstaltungen laufen vom 16. bis 19. November und richten ihr Programm stärker auf Dialog, Wissenstransfer und Networking aus. Die neue Ticketstruktur unterscheidet zwischen Standard- und Premium-Zugang und soll die unterschiedlichen Informations- und Austauschbedürfnisse der Besucher besser abbilden.

Das neue Premium-Ticket gilt als Dauerticket für alle Veranstaltungstage und umfasst zusätzlich den Zugang zu ausgewählten Konferenzen, Masterclasses und zur Premium-Lounge. Dazu zählen unter anderem die »MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE«, die neue »Wearable Technologies Conference« und der Deutsche Krankenhaustag. Dieser bleibt organisatorisch eigenständig, ist für Inhaber des Premium-Tickets jedoch automatisch zugänglich.

Das Standard-Ticket berechtigt zum Besuch beider Messen und ist als Tages- oder Dauerticket verfügbar. Eingeschlossen sind Specials wie »Hospital of the Future«, »MEDICA SPORTS HUB«, »Wearable Technologies Pavilion« und »MEDICA START-UP PARK« sowie frei zugängliche Bühnen- und Forumformate. Für integrierte Konferenzen können zudem Einzeltickets erworben werden, die jeweils auch die Optionen des Standard-Tickets enthalten.

Neue Inhalte für integrierte Healthcare-Systeme

Die veränderte Ticketstruktur begleitet eine inhaltliche Neuausrichtung. Die Messe Düsseldorf beschreibt den Ansatz als Weg von der reinen Produktpräsentation hin zu einem Blick auf integrierte Versorgungssysteme und klinische Anwendungsszenarien. Die neue Main Stage in Halle 12 bündelt zentrale Zukunftsthemen der Gesundheitswirtschaft. Geplant sind unter anderem Beiträge zu resilienten Gesundheitssystemen, Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen und Präzisionsmedizin.

Auch der Showcase »Hospital of the Future« wird neu konzipiert. Er soll mit mehreren Stationen die klinische Patient Journey in einem integrierten Gesamtsystem abbilden. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die »Wearable Technologies Conference Europe«. Dort geht es um tragbare Technologien, die über Fitness-Tracking hinausreichen und zunehmend klinisch relevante Gesundheitsdaten sowie neue Versorgungsformen adressieren.

Resilienz, Komponenten und Cybersicherheit

Mit der »1st German Health Resilience Conference« rückt zudem die Widerstandsfähigkeit von Versorgungsstrukturen in den Fokus. Die deutschsprachige Konferenz soll Akteure aus Versorgung, Politik, Industrie sowie Katastrophen- und Zivilschutz in einen strukturierten Austausch bringen.

Parallel konzentriert sich »COMPAMED« 2026 in den Hallen 8a und 8b auf die technologischen Grundlagen von Innovationen. Im Mittelpunkt stehen Fertigungstechnologien, Komponenten, Materialien, Regulierung, Qualitätssicherung sowie Digitalisierung und Cybersicherheit. Ergänzend bauen beide Veranstaltungen ihre Networking-Angebote aus, etwa mit »Women in Health by MEDICA«, dem »Hospital Leadership Summit«, dem »Hospital Procurement Summit«, kuratierten Roundtables, Masterclass-Meetings, geführten Rundgängen und einer »Investment & Growth Lounge«.

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