Security Essen 2026 zeigt Konzepte für KRITIS-Schutz in Essen

Artikel vom 16. September 2026
Messen

Vom 22. bis 25. September 2026 stellt die Security Essen in der Messe Essen den Schutz Kritischer Infrastrukturen in den Mittelpunkt. Rund 500 Aussteller aus 43 Nationen zeigen Konzepte für Perimeterschutz, Zutritt, Cyber- und OT-Sicherheit sowie Krisenbewältigung.

(Bild: Schuchrat Kurbanov/ MESSE ESSEN GmbH)

Vom 22. bis 25. September 2026 widmet sich die Security Essen dem Schutz Kritischer Infrastrukturen. Sabotage, Cyberangriffe und hybride Bedrohungen erhöhen den Druck auf Betreiber von Energie- und Wasserversorgung, Verkehr, Kommunikation und weiteren Einrichtungen. Hinzu kommen neue gesetzliche Vorgaben, aus denen zusätzliche Anforderungen an technische und organisatorische Schutzmaßnahmen entstehen. Rund 500 Aussteller aus 43 Nationen zeigen in Essen, welche Ansätze für KRITIS-Sicherheit derzeit im Markt verfügbar sind.

Konzepte von Perimeter bis Leitstelle

In den Hallen 5 bis 8 reicht das Spektrum von Standort- und Perimeterschutz über sichere Zutritts- und Identitätslösungen bis zu Erkennung, Überwachung, Lagebildern und Leitstellen. Ebenfalls adressiert werden Cybersecurity, OT-Sicherheit, Alarmierung, Krisenbewältigung, Resilienz und Beratung. Besucher können unterschiedliche Sicherheitsansätze vergleichen und erhalten einen Überblick darüber, wie physische Sicherheit, digitale Schutzmaßnahmen und betriebliche Abläufe zusammenspielen können.

Zu den Ausstellern mit Bezug zum KRITIS-Schutz zählen Advancis Software & Services, Axis Communications, Johnson Controls, Salto Systems, Senstar, SySS, Telenot Electronic, Verkada und VdS Schadenverhütung. Die gezeigten Lösungen richten sich an Betreiber und Fachbetriebe, die Standorte, Gebäude, Prozesse und Netze absichern müssen. Der Fokus liegt dabei auf Anforderungen, die sich aus geltenden Richtlinien und Normen sowie aus dem Betrieb sensibler Einrichtungen ergeben.

KRITIS-Forum bündelt Betreiber- und Anbieterperspektiven

Das KRITIS-Forum am 25. September in Halle 5 bringt Betreiber Kritischer Infrastrukturen und Lösungsanbieter zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie physische Sicherheit, Cybersecurity und Operational Technology zu einem Schutzkonzept verbunden werden können. Das Programm behandelt den Stand des KRITIS-Dachgesetzes, daraus resultierende Pflichten, Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb und technologische Entwicklungen.

Themen sind unter anderem Resilienz-Orchestrierung, intelligenter Perimeterschutz sowie der Einsatz von KI und Videoanalyse in Sicherheitsleitstellen. Aus Betreiberperspektive wird betont, dass Resilienz nicht erst im Krisenfall entsteht, sondern im täglichen Betrieb vorbereitet werden muss. Dazu gehören das frühe Erkennen von Risiken und das sinnvolle Verbinden technischer und organisatorischer Maßnahmen. Der fachliche Austausch soll Betreiber, Experten und Lösungsanbieter zusammenführen.

Parallelmesse und Ticketregelung

Zusätzliche Bezüge entstehen durch die erstmals parallel stattfindende Euro Defence Expo. Die Fachmesse für die Verteidigungsindustrie bringt mehr als 350 Aussteller aus 28 Ländern nach Essen. Die parallele Durchführung beider Veranstaltungen schafft Schnittstellen zwischen ziviler Sicherheitswirtschaft und Verteidigungssektor. Das betrifft vor allem KRITIS-Schutz, Bevölkerungsschutz, Krisenvorsorge und resiliente Sicherheitskonzepte.

Tickets für beide Veranstaltungen sind über die Ticketshops auf www.security-essen.de und www.eurodefenceexpo.de erhältlich. Ein EUDEX-Ticket berechtigt auch zum Besuch der Sicherheitsmesse. Für den Besuch der Euro Defence Expo ist jedoch eine Registrierung vor Messebeginn erforderlich. Ein Ticket für die Sicherheitsmesse allein berechtigt nicht zum Zutritt zur EUDEX.

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