DRK St. Lioba: barrierearme Stadtrundfahrt durch Fulda
Service- und Dienstleistungen
Der DRK Kreisverband Fulda e.V. berichtet über eine Ausfahrt des Seniorenzentrums St. Lioba: Im »DRK Retrobus« erkundeten Bewohnerinnen und Bewohner Fulda. Die sitzende Stadtführung erleichterte mobilitätseingeschränkten Menschen die Teilnahme und förderte gemeinsame Erlebnisse.

(Bild: DRK Kreisverband Fulda e.V.)
Mit einer Stadtrundfahrt durch Fulda hat das Seniorenzentrum St. Lioba seinen Bewohnerinnen und Bewohnern einen Ausflug mit Begegnung, Erinnerung und Stadtgeschichte ermöglicht. Die Fahrt im »DRK Retrobus« wurde durch die Unterstützung der RhönEnergie möglich und war so organisiert, dass auch mobilitätseingeschränkte Seniorinnen und Senioren teilnehmen konnten.
Der Ausflug startete am Vormittag am Seniorenzentrum. Ein ehrenamtlicher Fahrer steuerte das historische Fahrzeug, während eine Stadtführerin die Teilnehmenden durch die Rundfahrt begleitete und Informationen zur Geschichte sowie zur Entwicklung Fuldas vermittelte. Das Konzept einer sitzenden Stadtführung machte die Tour besonders niedrigschwellig: Die Teilnehmenden konnten bekannte Orte erleben, ohne längere Wege zu Fuß zurücklegen zu müssen.
Stadtführung im Sitzen
Die Route führte an mehreren prägenden Orten und Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Dazu gehörten unter anderem der Fuldaer Dom, die Pauluspromenade, der sanierte Hexenturm, das ehemalige städtische Krankenhaus, die Kinderakademie sowie die Gummiwerke. Für viele Bewohnerinnen und Bewohner bot die Rundfahrt damit nicht nur neue Eindrücke, sondern auch Anknüpfungspunkte an persönliche Erinnerungen und frühere Lebensstationen.
Neben der Vermittlung von Stadtgeschichte stand das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Die Fahrt bot Gelegenheit zum Austausch und stärkte die soziale Teilhabe der Seniorinnen und Senioren. Gerade für Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, schaffen solche Angebote einen Zugang zum öffentlichen Leben und zu vertrauten Orten in der Stadt.
Begleitung und gemeinsames Mittagessen
Nach der Rundfahrt kehrte die Gruppe im Jägerhaus in Bronzell zum Mittagessen ein. Die barrierearmen Räumlichkeiten unterstützten einen angenehmen Aufenthalt und erleichterten den Teilnehmenden den Besuch. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer begleiteten den Ausflug, unterstützten die Bewohnerinnen und Bewohner und sorgten zusätzlich für Sicherheit. Am Nachmittag kehrte die Gruppe wieder in das Seniorenzentrum zurück.
Die Veranstaltung zeigt, welche Rolle barrierearme Angebote für Teilhabe im Alter spielen können. Wenn haupt- und ehrenamtliche Unterstützung zusammenkommen, können auch Menschen mit Einschränkungen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und gemeinsame Erlebnisse sammeln.
Soziale Arbeit in der Region
Der DRK Kreisverband Fulda e.V. beschreibt das Rote Kreuz als Organisation, die neben Aufgaben im Notfall auch in Pflege, Sozialarbeit und Bildung tätig ist. Zum regionalen Angebot gehören Rettungsdienst, ambulante und stationäre Seniorenpflege, soziale Arbeit sowie eine eigene Bildungsakademie. Der Verband beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; zusätzlich engagieren sich mehr als 700 Menschen ehrenamtlich. Standorte befinden sich unter anderem in Fulda, Eichenzell, Ebersburg-Weyhers, Flieden, Friedewald, Gersfeld, Hilders, Künzell, Marbach, Neuhof, Petersberg und Tann.



