THW-Jugend stärkt Teamgeist in Zeltlagern und Wettkämpfen
Ausbildung, Fortbildung
Beim THW-Nachwuchs standen im Sommer Zeltlager, Workshops und Wettbewerbe auf dem Programm. Kinder und Jugendliche übten unter anderem den Umgang mit »Sandsäcken«, bauten Zelte auf und bereiteten sich spielerisch auf Aufgaben im Bevölkerungsschutz vor.

Die Jugendlichen demonstrieren ihr erlerntes praktisches Können (Bild: THW-Jugend / Luisa Oberth)
In vielen Bundesländern haben die Landesjugenden der Jugendorganisation in den Sommerferien Zeltlager für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren veranstaltet. Im Mittelpunkt standen gemeinsame Aufgaben, praktische Übungen und Begegnungen mit anderen Ortsjugenden. Die Teilnehmenden bauten Zeltlager auf, unternahmen Ausflüge und arbeiteten in Workshops an Themen, die später auch im Einsatz eine Rolle spielen können.
Dabei ging es unter anderem um den richtigen Verbau von »Sandsäcken« und um Holzbauprojekte. Die Inhalte wurden altersgerecht vermittelt; im Vordergrund standen Teamgeist, Kameradschaft und der Spaß an neuen Herausforderungen. Bei der Abnahme des Leistungsabzeichens zeigten die Junghelferinnen und -helfer außerdem technisches Wissen und praktisches Können, das sie bereits in ihren Gruppen gelernt hatten.
Wettkämpfe mit Einsatzbezug
Ein weiterer Bestandteil vieler Lager waren die Landesjugendwettkämpfe. Dabei traten verschiedene Ortsjugenden gegeneinander an und bewältigten Aufgaben, die an Fähigkeiten aus der technischen Hilfeleistung angelehnt sind. So konnten die Kinder und Jugendlichen zeigen, was sie bereits beherrschen und wie gut sie im Team zusammenarbeiten.
Die Siegergruppen der Landesjugendwettkämpfe qualifizieren sich für den Bundeswettkampf im kommenden Jahr. Dieser findet während des Bundesjugendlagers in Mannheim statt. Vom 31. Juli bis 7. August 2027 nehmen dort Ortsjugenden aus dem gesamten Bundesgebiet teil.
Engagement im Bevölkerungsschutz
Das Technische Hilfswerk beschreibt seine Arbeit als ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Bundesweit engagieren sich rund 88.000 Freiwillige. Sie bilden die Grundlage für Einsätze im Bevölkerungsschutz und bringen Fachwissen, Technik und Erfahrung ein.
Neben Einsätzen im Inland unterstützt die Organisation nach eigenen Angaben auch internationale Hilfeleistungen im Auftrag der Bundesregierung. Dazu gehören bilaterale Hilfen sowie technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union und im Auftrag von VN-Organisationen.



