THW liefert Küchensets und Wasserfilter nach Erdbeben in Kolumbien
Produkte für den Rettungsdienst
Nach dem Erdbeben in Kolumbien hat das Technische Hilfswerk eine Hilfsgüterlieferung gestartet. Die Logistik umfasst den Transport von 3.000 Küchensets und 2.500 Wasserfiltern; finanziert wird die Hilfe im Wert von 250.000 Euro vom Auswärtigen Amt.

(Bild: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk)
Nach dem Erdbeben in Kolumbien unterstützt das Technische Hilfswerk (THW) die betroffene Bevölkerung mit Hilfsgütern. In der vergangenen Woche brachte die Einsatzorganisation 3.000 Küchensets und 2.500 Wasserfilter auf den Weg. Die Lieferung soll Menschen helfen, die durch das Beben teils ihr Zuhause und ihre Versorgung verloren haben.
Hilfe nach internationalem Ersuchen
Am Morgen des 10. August erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 mehrere Regionen Kolumbiens. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder stürzten ein, darunter auch Krankenhäuser. Kolumbien stellte daraufhin ein internationales Hilfeersuchen im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens.
Die Hilfsgüter haben einen Wert von 250.000 Euro und werden vom Auswärtigen Amt finanziert. Mit den Küchensets und Wasserfiltern soll die Notfallversorgung der betroffenen Bevölkerung unterstützt werden.
Transport aus dem Logistikzentrum Bayern
Der Transport startete im Logistikzentrum Bayern. Dort werden Hilfsgüter gelagert, damit sie bei Bedarf kurzfristig bereitgestellt und auf den Weg gebracht werden können. Die Lieferung nach Kolumbien ist Teil der internationalen Hilfe im Auftrag der Bundesregierung.
Die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes stützt ihre Arbeit im Bevölkerungsschutz auf rund 88.000 Freiwillige. Neben Einsätzen im Inland übernimmt sie bei Notlagen auch technische und logistische Aufgaben im Ausland. Dazu zählen bilaterale Hilfen, Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie Aufgaben im Auftrag von Organisationen der Vereinten Nationen.





