Mobile Reanimation

Artikel vom 24. Juli 2019
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Das Zoll AutoPulse-Reanimationssystem ist ein automatisiertes CPR-Gerät, das individuell angepasste, qualitativ hochwertige CPR bereitstellt – egal, wann und wo diese benötigt wird. Mit dem AutoPulse müssen sich Helfer keine Sorgen mehr darum machen, dass die CPR durch Kipp- und Drehbewegungen – sei es auf steilen Treppen, beim Manövrieren um enge Kurven oder beim Einsteigen in einen beengten Fahrstuhl – unterbrochen oder beeinträchtigt wird. Mit seiner einzigartigen Stabilisationsplatte stellt der AutoPulse sicher, dass der Patient während des gesamten Transports ohne Unterbrechungen Kompressionen erhält, selbst während der zahlreichen Schräglagen, die beim Transport des Patienten durch die Helfer unvermeidlich sind. Zur Steigerung der Mobilität kann die AutoPulse-Platte zusammen mit Tragetuch Resuscitation on the Move verwendet werden. Diese Option bietet die notwendige Flexibilität, damit die qualitativ hochwertige CPR auch in schwierigen räumlichen Situationen nicht unterbrochen werden muss. Der Helfer kann den AutoPulse auch an einem Rückenbrett befestigen, wenn dies für den Patienten besser ist. Die vielen Vorteile des AutoPulse für den Patienten im Vergleich zu manueller CPR sind durch zahlreiche Vergleichsstudien eindeutig belegt. Darüber hinaus ist der AutoPulse gegenüber mechanischen CPR-Geräten nach dem Stempelprinzip in allen wichtigen Messgrößen für den Reanimationserfolg überlegen. In den Veröffentlichungen zu groß angelegten prospektiven klinischen Studien mit einem automatisierten CPR-Gerät hat der AutoPulse die höchste Überlebensrate erzielt. In der CIRC-Studie (Circulation Improving Resuscitation Care) betrug die Gesamtrate des Überlebens bis zur Entlassung 10,2 %, was zu den höchsten jemals in einer Studie zum außerklinischen Herzstillstand (Out-of-Hospital Cardiac Arrest, OHCA) erzielten Werten gehört. In der ParamedicC-Studie, bei der ein mechanisches CPR-Gerät nach dem Stempelprinzip verwendet wurde, ergab sich eine Überlebensrate nach 30 Tagen von lediglich 6,6 %. Mehrere Vergleichsstudien haben verbesserte Vitalzeichen nachgewiesen, weil der AutoPulse einen überlegenen Blutfluss erzeugt, was zu einem gegenüber Sternumkompressionen um 33 % höheren koronaren Perfusionsdruck mit positiven Auswirkungen auf die Wiederherstellung des Spontankreislaufs (Return Of Spontaneous Circulation, ROSC) und das Überleben führt.

 

Das ResQCPR-System besteht aus zwei Geräten, dem Impedanzventil ResQPOD ITD 16 und dem ACD-CPR-Gerät CardioPump, mit dem eine aktive Kompressions-Dekompressions-CPR (ACD-CPR) durchgeführt wird. Diese Geräte werden zusammen eingesetzt, um die Dekompressionsphase der CPR zu optimieren, und sorgen so für einen besseren Blutfluss zum Gehirn und zu den lebenswichtigen Organen, was nachweislich die Chance auf ein neurologisch intaktes Überleben steigert. Das ResQCPR-System sorgte in einer präklinischen Studie für einen fast normalen Blutfluss zum Gehirn während des Herzstillstands. Und in einer randomisierten klinischen Studie konnte diese Gerätekombination fast normale systolische und diastolische Blutdruckwerte während des Herzstillstands erzielen. In einer multizentrischen Studie an 1600 randomisierten Patienten erzielte das ResQCPR-System eine um 53 % höhere langfristige neurologisch intakte Überlebensrate im Vergleich zur alleinigen herkömmlichen manuellen CPR. Das ResQPOD ITD 16 und das CardioPump ACD-CPR-Gerät arbeiten in Synergie zusammen, um die Dekompressionsphase der CPR zu optimieren. Das ResQPOD ist ein Impedanzventil (Impedance Threshold Device, ITD), das den Luftstrom während der Entlastungsphase der CPR reguliert, um den Unterdruck im Brustkorb des Patienten zu verstärken. Somit wird mehr Blut zurück zum Herzen gesaugt (Vorlast) und der intrakranielle Druck (ICP) gesenkt. Mit der CardioPump können Helfer eine aktive Kompressions-Dekompressions-CPR (ACD-CPR) mit bis zu 10 kg Anhebekraft durchführen. Diese aktive Reexpansion verstärkt den Unterdruck nochmals und bewirkt eine weitere Steigerung des Blutflusses. Das ResQPOD ITD (Impedance Threshold Device, Impedanzventil) wird an einer Beatmungsmaske oder einer anderen Atemwegshilfe angebracht und verhindert während der Entlastung selektiv, dass Luft in den Brustkorb einströmt (abgesehen vom gewollten Luftzustrom bei jeder Beatmung). Damit wird der Unterdruck verstärkt, sodass mehr Blut zurück zum Herzen gesaugt und der intrakranielle Druck (ICP) gesenkt wird.

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