Informations-/Kommunikationssysteme

Artikel vom 8. August 2019
Anzeigesysteme

 

Um Kommunikation an Leitstellenarbeitsplätzen effektiv und komfortabel zu gestalten, ist es notwendig, viele der wichtigsten und häufig verwendeten Funktionen auf der Grundmaske des Touchmonitors abzubilden. Dies vereinfacht die Bedienung und trägt zur Reduzierung von Fehlbedienungen und Zeitverlusten bei. Und das sowohl auf der Primär- als auch der Rückfallebene. Als zentrales Funkvermittlungssystem bietet Selectric Idecs (Integrated Dispatch and Emergency Control Systems) eine individuell und modular ausbaufähige Kommunikationsplattform zum Einsatz in mobilen und stationären Leitstellen. Je nach Einsatzgebiet und Funktion des Anwenders ergeben sich nach den taktischen Notwendigkeiten auch spezielle Anforderungen an die Verwaltung der Zugriffsrechte auf die Technik. Durch die Auswahl und Konfiguration der Hard- und Software für die verschiedenen Arbeitsplätze ist eine Realisierung der differenzierten Berechtigungen möglich. Auf der Basis einer virtuellen Konsole wurde die spezielle Hard- und Software entwickelt, die durch entsprechende LAN-Schnittstellen eine Vernetzung mit einer Vielzahl von Komponenten und deren Steuerung zulässt. So kann zwischen Funkgeräten im Digital- und Analogfunkbereich, aber auch zu Mobilfunk (GSM) und Festnetz gewechselt werden.  Der Radio-IP-Streamer (RIPS) macht Funkgeräte mittels LAN-Technik verfügbar. Das System Idecs verfügt über funktionale Oberflächen, die den Bedienbedürfnissen der Nutzer optimal angepasst sind. Die zugrundeliegende Software sorgt dafür, dass reale Funktionen der Bedienteile virtuell abgebildet werden, was einen sauberen Überblick schafft und die Steuerung wesentlich vereinfacht. Die Bedienung erfolgt sehr komfortabel mittels Touchpanel. Idecs kann optional sowohl mit einer Telefonanlage als auch mit einer Sprachaufzeichnung und vielen weiteren Applikationen ergänzt werden. Mit dieser modularen Lösung ist es möglich, bestehende Einsatzfahrzeuge zu ergänzen und komplett neue Fahrzeuge auszustatten. Die Idecs-Arbeitsplätze lassen sich auch ohne zentralen Server in unbegrenzter Zahl einrichten. Von diesen kann eine ebenso unbegrenzte Anzahl analoger und digitaler Funkgeräte vollständig bedient und besprochen werden. Es können alle im LAN bereits vorhandenen VoIP-Komponenten uneingeschränkt kombiniert sowie andere Einsatzzentralen oder Leitfahrzeuge vernetzt werden. Auch kundenspezifische Modifikationen sind möglich. Die Einführung neuer Leitstellentechnologien erfordert, dass eine stetig steigende Anzahl an Informationen im Kommunikationssystem der Leitstelle verständlich und übersichtlich visualisiert werden muss. Diesen Anforderungen wurde mit einer tiefgreifenden Überarbeitung der Idecs-2.0-Programmoberfläche nachgekommen. Es wurden daher neue Grafikelemente für zusätzliche Programmfunktionen in die Programmoberfläche integriert. In einem webbasierten Tool kann auf der Selectric-Website virtuell ein Dashboard der Idecs-Oberfläche via Drag-and-Drop nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt und als Bild abgespeichert werden. Mehrere unterschiedliche Entwürfe unterstützen die Leitstellenverantwortlichen und Disponenten bei der Planung ihres individuellen Systems. Das Dashboard ist in einem Rahmen mit Grundfunktionen der Bedienoberfläche integriert. Zu den Grundfunktionen gehören z. B. Rufannahme, Lautstärkeeinstellung, Selektion von Headset, Handapparat als auch der Wechsel zwischen den Modulen wie Funk, Telefon, Haustechnik, SDS/Status usw. Der favorisierte Entwurf bildet die Grundlage für die endgültige Implementierung des Dashboards für das Idecs-System.

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