Hydrauliköle

Artikel vom 13. Juni 2020
Fahrzeugkomponenten

Die zunehmende Leistungsdichte in Maschinen und die immer komplexer werdenden Applikationen stellen die Zulieferindustrie vor höchste Anforderungen. Während Performance und Vielseitigkeit von Maschinen und Anlagen immer mehr zunehmen, unterliegen Komponenten einem großen Druck der Langlebigkeit und Leistungsübertragung. Die tribologischen Anforderungen an das System und die Kompo-nentenpaare sind enorm. Hinzu kommt die ökologische Verantwortung bezüglich Ressourcenschonung. Öle und Betriebsstoffe finden häufig erst sehr spät oder gar keine Berücksichtigung im Konstruktionsprozess. Wichtige Wechselwirkungen bleiben unberücksichtigt. In der Summe führt dies häufig zu hohen Folgekosten in Garantie- und Gewährleistung bzw. im Reparaturservice. Weiterhin bleiben mögliche Leistungsspitzen unerreicht. Die Praxis zeigt, dass der frühzeitige Einbezug des Schmierstoffs in das Konstruktionskonzept einen deutlichen Mehrwert für Hersteller und Endverbraucher bedeuten kann. Negative Einflussfaktoren werden frühzeitig erkannt und können bereits in einer frühen Entwicklungsphase ausgemerzt werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass Geräte und Anlagen im fertigen Stadium passgenaue und geprüfte Komponenten beinhalten, die eine hohe Leistungsdichte ermöglichen. Die Übertragbarkeit von Theorie auf die Praxis wird gewährleistet. Die Hermann Bantleon GmbH hat mit der Entwicklung eines Hydrauliköls auf PAO-Basis einen innovativen Schritt in die Zukunft getätigt. Neben der sehr guten Performance ist das Öl zudem biologisch abbaubar und kann in Bereichen eingesetzt werden, in denen biologisch abbaubare Schmierstoffe gefordert werden (biologisch abbaubar gemäß CEC-L-33-A-93 / CEC-L-103-12 > 80 % / 21 Tage). Die Felderprobung des Mediums ist längst erfolgt und das Produkt hat sich in unterschiedlichsten Einsätzen bewährt – von stationären Anlagen im Stahl-/Wasserbau und unter Umschlagsgeräten über den Einsatz in Schneefräsen bis hin zur Anwendung in Forstmaschinen und Erdbewegungs-/Tiefbaugeräten. Zahlreiche Hersteller von Kommunalfahrzeugen setzen hierbei auf das konstante Temperatur-/Viskositätsverhalten – trotz langer Standzeiten. Das Hydrauliköl leistet so einen zusätzlichen Beitrag zur Gesamtperformance einer Maschine. Das AVIA Syntofluid PE-B überzeugt durch ein sehr gutes Kaltstartverhalten bis – 40 °C und erfordert keine langen Warmlaufphasen des Motors. Das Hydrauliköl ist für ein breites Temperatur-/Einsatzspektrum vorgesehen und lässt sich mit Mineralöl wie Mineralöle untereinander mischen. Ferner besteht keine Aggressivität gegenüber Dichtungen und Schläuchen. Und letztendlich lässt sich mit dem Öl ein Kraftstoffeinsparpotenzial realisieren.

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