Kamerasysteme

Artikel vom 2. Juli 2020
Warnanlagen

Die BOS Cam ist ein vielseitig einsetzbares Kamerasystem für den Einsatzalltag im Bereich Gefahrengut. Technische Hilfe und Brand (BOS Connect).

Die BOS-Cam dient zur schnelleren Erkundung und Lagebeurteilung durch die Einsatzleitung – die Kamerafamilie wächst stetig an und komplettiert sich immer weiter zu einem Kamera-Ökosystem. So sind neben verschiedenen Ex- und Rugged-Varianten u. a. auch besonders kleine Kameras erhältlich, um für jeden Einsatzzweck die richtige Hardware den Feuerwehrkräften an die Hand zu geben. Für folgende Einsatz- und Nutzungszwecke sind unterschiedliche Kameras erhältlich: Ex-Cams für diverse Bereiche, Bodycams für den Trupp, Drehleiter-Cam für die schnelle Montage, Hochwasser-Cam für die dezentrale Langzeitübertragung, simple Cams für Führungsgruppen- und Stabsarbeit sowie Ausbildungskontexte. Zudem können natürlich alle Cams ihre Daten nach dem gleichen Prinzip übertragen und diese Daten zu weiteren unterschiedlichen Auswertungsansprüchen abgerufen werden – die Übertragung erfolgt via LTE/3G oder WiFi. Zusätzlich sollen zukünftig weitere Kameras in die Backendapplikation auf der Basisstation eingebunden werden, wie bspw. Wärmebildkameras und Drohnen-Cams. Die Backendsoftware, die die Bilddaten speichert, verwaltet und auswertet, wird entweder als Webapplikation über die BOS-Cloud genutzt oder lokal auf der BOS-Basisstation betrieben. Eine Variante ist, die Basisstation fest in einem Fahrzeug montiert und mit entsprechenden Fahrzeugantennen zu betreiben, so dass das gesamte Fahrzeug zum Zentrum dieses Netzwerks wird. Eine weitere Variante ist der Betrieb der Basisstation in einem Outdoor-Case inklusive Tablet im Deckel und angesteckten Antennen, diese Variante ist sehr mobil und flexibel. Die neueste Router-Hardware besitzt zusätzlich ein LTE- und GPS-Modul und erweitert damit den Funktionsumfang – besonders im Kontext von Führungsfahrzeugen bietet es sich nun an, die BOS-Basisstation als neuen Allrounder unter den Fahrzeugroutern zu betrachten, weil nun gleichzeitig die Standard-Infrastruktur auch auf der Basisstation mitbetrieben werden kann. Als Hauptaufgaben des Systems nennt das Unternehmen: Schnellere und präzisere Lagebeurteilung, Teilen und Kommentieren von Bildinformationen online mit Fachkräften und -beratern, Einsatzdokumentation mit Zeit-, Datums- und Kamerainformationen sowie zentrale Bilddatenverwaltung, die zusätzlich auch Bilddaten von Drohnen oder Überwachungskameras verwaltet.

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