Sicherer Internetzugang für barrierefreie Notruf-App

Artikel vom 31. März 2021
ITK und Dienstleistungen

Schnellstmöglich soll die neue Notruf-App für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen eingesetzt werden. Dafür müssen die Integrierten Leitstellen von Polizei und Feuerwehr jedoch zuerst ihre Arbeitsplätze internetfähig machen – das geht nur mit hochsicheren Lösungen.

Virtualisierte Browser, wie der R&S-Browser in the Box, sorgen dafür, dass Schadsoftware chancenlos ist. Statt eines separaten PCs für den Webzugriff wird ein virtueller PC auf dem Arbeitsplatz-PC erzeugt (Bild: Rhode & Schwarz Cybersecurity).

Vor dem Hintergrund der Umsetzungspflicht von drei EU-Richtlinien und basierend auf den UN-Behindertenrechtskonventionen führt Deutschland 2021 eine Notruf-App für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen ein. Mit der App wird eine alternative  Notrufmöglichkeit geschaffen und mehr Barrierefreiheit gewährleistet. Umfangreiche Probebetriebe der verpflichtend einzusetzenden App wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Schnellstmöglich soll es funktionieren, Notrufdaten, wie Standort und Informationen zum Ereignis via Applikation an die Notrufleitstellen zu übermitteln. Somit können dann zukünftig Notrufe auch über Smartphones und Apps aufgegeben werden.

Dieser für Anwender wichtige und positive Schritt konfrontiert die Integrierten Leitstellen (ILS) von Polizei und Feuerwehr aber mit diversen Herausforderungen. So müssen beispielsweise Arbeitsplätze, die bisher aus Sicherheitsgründen strikt vom Internet getrennt waren, internetfähig gemacht werden. Und das ist mit einem erheblichen Risiko verknüpft: Browser sind das häufigste Einfallstor für Cyberangriffe auf Endpunkte und Netzwerke. Für die Leitstellen ist es unabdingbar auf hochsichere Lösungen zu setzen.

Virtualisierte Browser, wie der nach den Richtlinien des BSI entwickelte R&S-Browser in the Box, sorgen dafür, dass Schadsoftware chancenlos ist. Statt eines separaten PCs für den Webzugriff wird ein virtueller PC auf dem Arbeitsplatz-PC erzeugt. Betriebssystem und Browser haben keinen direkten Zugriff auf die Hardware, sondern lediglich auf die virtuelle Hardware, die wie eine zusätzliche Schutzmauer agiert. Eindringende Viren, Trojaner und anderer Schadcode bleiben in dieser Umgebung eingeschlossen und können sich nicht auf dem Rechner und im lokalen Netzwerk verbreiten. Ein Neustart des Browsers erfolgt immer in einem schadcodefreien Zustand.

Der vollvirtualisierte R&S-Browser in the Box von IT-Sicherheitsexperte Rohde & Schwarz Cybersecurity, ist leicht zu installieren und zentral zu administrieren. Die benutzerfreundliche Lösung beeinträchtigt die PC-Performance nicht und ermöglicht eine sichere Nutzung des Internets bei Erhaltung aller Webfunktionalitäten. Leitstellen können so einfach eine sichere Grundlage für den Betrieb der neuen barrierefreien Notruf-App schaffen.

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