Messtruppkoffer für den A-Einsatz

Artikel vom 18. November 2021
Gaswarngeräte

Messtruppkoffer »GW-G/GPD« für den A-Einsatz, Bestückung für Gerätewagen Gefahrgut entsprechend DIN 14555-12 (Bild: Graetz).

Eine der schwierigsten Aufgaben an einer Unfall- oder Brandstelle ist die Beurteilung der Gefahren für Einsatzkräfte und Bevölkerung, insbesondere wenn radioaktive Stoffe beteiligt sind. Ohne Sinnesorgan für ionisierende Strahlung sind Menschen auf Mess- und Warngeräte angewiesen, die die Dosis und Dosisleistung detektieren und signalisieren. Graetz steht seit 1949 für Strahlungsmesstechnik made in Germany.

»GW-G/GPD«

Das Unternehmen entwickelt qualitativ hochwertige und zuverlässige Produkte unter anderem speziell für den Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinsatz; basierend auf der Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 500 »Einheiten im ABC-Einsatz« sowie der praktischen Zusammenarbeit mit Einsatzkräften. So ist der Messtruppkoffer »GW-G/GPD« eine auf DIN 14555-12 (Gerätewagen Gefahrgut) abgestimmte Gerätezusammenstellung in einem robusten, wasserdichten Koffer. In Kombination mit der Teleskopsonde »DE« und dem Dosisleistungsmessgerät »X5C plus« werden alle Anforderungen für den persönlichen Strahlenschutz im Einsatzfall erfüllt. Das speziell für den Feuerwehreinsatz konzipierte Alarmdosimeter »GPD150GF« zeigt im Display die noch verbleibende Aufenthaltszeit in hohen Dosisleistungsfeldern bis zur Auslösung der Dosiswarnung (z. B. bei 15 mSv) an. Gewarnt wird akustisch und optisch, optional auch per Vibration.

Der mobile Kontaminationsmonitor ist in den Geräteversionen »CoMo-170 F/ZS« speziell für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz ausgelegt und unterscheidet sich von der Industrie- und Medizinvariante insbesondere durch die angepasste Software und eine einfache Bedienung. Der »CoMo-170 F« verfügt zudem über eine Warnschwelle, die automatisch bei dreifachem Nulleffekt auslöst, wodurch sich ein ständiger Blick auf die Messwerte erübrigt. Das Leichtgewicht unter den Kontaminationsmonitoren zur hochempfindlichen Messung von α- und β/γ-Kontaminationen nutzt einen dünnschichtigen Plastikszintillator als Detektor und kommt so ohne Gasfüllung aus.

»GammaFlash 25« Dosisleistungswarngerät signalisiert die Grenze des Gefahrenbereichs mit Blinken sowie einem Warnton (Bild: Graetz).

Das Dosisleistungswarngerät »GammaFlash 25« ist einfach zu bedienen, robust, strahlwassergeschützt (IP65) und batteriebetrieben. Es dient der Festlegung der Grenze des Gefahrenbereichs in einem Einsatz ab der Dosisleistungswarnschwelle von 25 µSv/h. Bei Überschreitung wird dies durch ein auffällig rotes Blinken sowie eine akustische Warnung signalisiert, die bei Unterschreitung wieder verstummt. Die »GammaFlash 25« ist mit einem Magneten bestückt und lässt sich bei Bedarf ganz einfach an geeigneten Metalloberflächen befestigen.

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