Bewährtes Rettungsboot – jetzt auch mit Lüfterantrieb

Artikel vom 13. Februar 2026
Wasserfahrzeuge

Mit dem »Uniboot« bietet J.W. Schaefer eine flexible Lösung für Hochwasser- und Rettungseinsätze in flachen Gewässern, überfluteten Straßen und auf Eisflächen. Eine optionale Lüfterplattform erweitert das Einsatzspektrum nun auch auf extrem flache, stark bewachsene Überschwemmungsgebiete – ganz ohne klassischen Außenborder.

Das »Uniboot« ist ein bewährtes Rettungsgerät für flache Gewässer, in überfluteten Straßen und zur Eisrettung (Bild: J.W. Schäfer).

J.W. Schaefer Metallverarbeitung aus Remagen-Oberwinter fertigt seit vielen Jahren robuste Aluminiumboote für Feuerwehr und Katastrophenschutz. Zu den bewährtesten Modellen zählt das »Uniboot«, das speziell für Einsätze auf flachen Gewässern, in überfluteten Straßen, engen Gassen und bei der Eisrettung entwickelt wurde.

Das »Uniboot« ist in zwei Ausführungen erhältlich: 4,30 m Länge für maximal sechs Personen (RTB1 nach DIN 14961) sowie 5,60 m für bis zu 14 Personen. Auf speziell angeordneten Lufträdern kann es von nur einer Person durch Sand, über feuchte Wiesen, Böschungen oder Straßen ins Wasser gerollt werden. Der Tiefgang beträgt lediglich fünf Zentimeter, selbst vollbeladen maximal 20 Zentimeter.

Für den Antrieb genügt ein 4-PS-Motor, der führerscheinfrei gefahren werden kann. Die Schutenform mit großer  Wasserverdrängung sorgt für hohe Stabilität und sicheren Ein- und Ausstieg – auch für ältere Menschen. Niedrige Bordwände erleichtern die Bergung, der pontonartige Rumpf bietet Sicherheit auf bruchgefährdetem Eis. Dank robuster Aluminiumkonstruktion ist das Boot nahezu wartungsfrei und platzsparend lagerbar; bis zu sechs Boote sind stapelbar, optional auch kompakt per Anhänger transportierbar.

Mit der optionaler Lüfterplattform sind Einsätze in extremen Flachwasserbereichen möglich (Bild: J.W. Schäfer).

Option Lüfterplattform für extreme Flachwasserlagen

Für weitläufig überflutete Auen und stark bewachsene Flachwasserbereiche ist das »Uniboot« optional mit Lüfterantrieb erhältlich. Ein Drucklüfter ersetzt dabei den Außenborder und erzeugt Vortrieb unabhängig von Wassertiefe und Untergrund. Büsche, Untiefen oder Treibgut können gefahrlos überfahren werden, während Wendigkeit und präzise Steuerbarkeit erhalten bleiben.

Die werkzeuglos aufsteckbare Bedienungsplattform mit verstellbarer Umrandung dient der sicheren Arretierung des Lüfters. Sie ist um 360° drehbar und bei Bedarf arretierbar, sodass alternativ mit Rudern gelenkt werden kann. Die integrierten Räder greifen ab etwa 15 cm Wassertiefe. Da Drucklüfter bei vielen Feuerwehren bereits zur Standardausrüstung gehören, lässt sich das System ohne zusätzliche Spezialtechnik in bestehende Einsatzkonzepte integrieren.

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