Deckungsgrad in »GroupAlarm« zeigt Einsatzbereitschaft
Notfallkommunikation
Mit der neuen Funktion »Deckungsgrad« erweitert »GroupAlarm« seine Möglichkeiten zur Bewertung der personellen Einsatzbereitschaft. Das Feature zeigt in Echtzeit, ob für Einsätze ausreichend Kräfte verfügbar sind. So lassen sich personelle Engpässe frühzeitig erkennen und Maßnahmen rechtzeitig einleiten.

Die Funktion »Deckungsgrad« in »GroupAlarm« zeigt in Echtzeit, ob ausreichend Einsatzkräfte verfügbar sind und unterstützt die Lageübersicht über ein Ampelsystem (Bild: cubos internet).
Eine erfolgreiche Gefahrenabwehr beginnt bereits vor der eigentlichen Alarmierung. Mit der neuen Funktion »Deckungsgrad« (Coverage) wird die operative Verfügbarkeit innerhalb von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), etwa in Leitstellen, bei ehrenamtlichen Kräften oder in Betrieben, messbar. Die Funktion ermöglicht es, personelle Unterdeckungen frühzeitig zu erkennen – also noch bevor eine Alarmierung ohne ausreichende Kräfte erfolgt.
Sicherung von Mindeststärken und Quoten
Der Deckungsgrad gibt unmittelbar Rückmeldung darüber, ob die aktuelle Personalstärke ausreicht. Das betrifft beispielsweise die geforderte Mindestbesatzung eines Löschzugs oder die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an Ersthelfern. Verantwortliche können so beurteilen, ob die vorhandenen Kräfte für einen rechtssicheren und geordneten Einsatz genügen.
Verfügbarkeit in Echtzeit statt statischer Listen
Die Berechnung erfolgt dynamisch auf Grundlage der Label-Einstellungen. »GroupAlarm« gleicht den definierten Bedarf kontinuierlich mit den tatsächlich verfügbaren Kräften ab. Ein Teilnehmer gilt nur dann als verfügbar, wenn er dem jeweiligen Label zugeordnet ist, global einsatzbereit ist und seine Funktion nicht pausiert hat. Dadurch entsteht ein realistisches Lagebild, das nicht durch inaktive Einträge verfälscht wird.
Ampelsystem für schnelle Lageentscheidungen
Zur Darstellung der aktuellen Situation, etwa auf Einsatzmonitoren oder im Dienstbereich, nutzt das System ein Ampelschema. Zusätzlich können bei Statusänderungen automatisierte Benachrichtigungen ausgelöst werden.
Grün zeigt an, dass die erforderliche Personalstärke vorhanden ist.
Rot signalisiert eine Unterdeckung und weist darauf hin, dass Maßnahmen erforderlich sind. Ein Warnsymbol kennzeichnet einen kritischen Bereich, in dem zwar die Mindeststärke erreicht ist, jedoch keine personellen Reserven mehr vorhanden sind.
Der Deckungsgrad ermöglicht damit eine fortlaufende Beobachtung der personellen Einsatzbereitschaft und unterstützt dabei, mögliche Engpässe frühzeitig zu erkennen.


