EDEKA begleitet »Red Storm Charlie« mit Notfallrucksack
Produkte für den Rettungsdienst
EDEKA begleitet die Hamburger Bundeswehrübung »Red Storm Charlie« mit Informationsmaßnahmen und einem Notfallrucksack. Die Aktion zeigt, wie Handel, Logistik und regionale Strukturen zur Versorgungssicherheit beitragen und private Krisenvorsorge alltagstauglich werden kann.

Gemeinsam mit der Bundeswehr und weiteren Organisationen beteiligt sich der Verbund an der Übung in Hamburg. (Bild: Gelhausen Bundeswehr)
Der Handelsverbund unterstützt vom 24. bis 26. September 2026 die Bundeswehrübung »Red Storm Charlie« in Hamburg. Im Fokus stehen Abläufe für Krisen- und Ausnahmesituationen sowie ein praktischer Ansatz für private Vorsorge. Die Beteiligung umfasst Übungsabläufe, Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen rund um den Bevölkerungsschutz.
Die innerstädtische Übung wird vom Landeskommando Hamburg der Bundeswehr durchgeführt. Gemeinsam mit Hamburger Behörden, Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Unternehmen werden Schnittstellen und Verfahren trainiert, die in besonderen Lagen funktionieren müssen. Rund 500 Soldatinnen und Soldaten sowie zahlreiche zivile Organisationen nehmen teil. Geprobt werden unter anderem Truppen- und Materialbewegungen durch das Stadtgebiet, ein Stromausfall, ein Chemieunfall und die Versorgung vieler Verletzter.
Krisenvorsorge für den Alltag
Ein Schwerpunkt der Aktivitäten ist ein neues Vorsorgepaket für den privaten Bereich. Der robuste Outdoor-Rucksack enthält zehn Hilfsmittel für Notfallsituationen, darunter ein Kurbelradio, ein Esbit-Taschenkocher, ein Wasserfilter und eine Solar-Powerbank. Ergänzend liegt eine Packliste bei. Sie zeigt, welche persönlichen Dinge sinnvoll ergänzt werden können, etwa wichtige Dokumente, Medikamente, Lebensmittel und Hygieneartikel. Die Liste orientiert sich an den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Der Verkaufsstart erfolgt am 18. September 2026 über die Online-Shops von Marktkauf und Netto Marken-Discount. In teilnehmenden Märkten und Filialen in Hamburg ist der Rucksack in der Woche von Montag, 21. September, bis Samstag, 26. September, zum Vorzugspreis erhältlich, solange der Vorrat reicht. Begleitende Maßnahmen in Märkten und auf Social-Media-Kanälen sollen das Thema Krisenvorsorge während des Übungszeitraums sichtbarer machen.
Versorgungssicherheit braucht vernetzte Abläufe
Die Übung macht deutlich, welche Rolle Handel, Logistik, Energieversorgung, Kommunikation und regionale Strukturen für die Versorgungssicherheit spielen. Der Lebensmittelhandel ist im Alltag nah an den Menschen und zugleich auf belastbare Lieferketten angewiesen. Vorsorge bedeutet daher nicht nur, im Ernstfall zu reagieren, sondern Abläufe vorab zu prüfen, Kontakte vor Ort zu stärken und praktische Vorbereitung verständlich zu machen.
Über das Vorsorgeangebot hinaus sind weitere Beiträge geplant. Dazu zählen eine Lkw-Kolonnenfahrt durch Hamburg sowie eine Informationsveranstaltung mit dem Arbeiter-Samariter-Bund im Hamburger Hafen. Parallel nimmt die Zentrale an »Red Storm Business« teil, einer von der Handelskammer Hamburg koordinierten Übung für die Hamburger Wirtschaft. Dort prüfen Unternehmen unter anderem, wie Abläufe bei einem längeren Stromausfall funktionieren.





