DRZ-Mitglieder-Tag vernetzt Einsatzkräfte, Forschung und Firmen
Produkte für den Rettungsdienst
Das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum e.V. bringt am 24. und 25. September in Dortmund mehr als 80 Partner aus Einsatzpraxis, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Im Fokus stehen Rettungsrobotik, Drohnensysteme, digitale Einsatzführung und neue Kooperationen.

(Bild: Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V.)
Mehr als 80 Teilnehmende aus 34 Mitgliedsorganisationen kommen am 24. und 25. September in Dortmund zum Mitglieder-Tag des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums e.V. zusammen. Der zweitägige Austausch zeigt, wie Rettungsrobotik praxisnah weiterentwickelt wird: Einsatzkräfte, Forschungseinrichtungen und Unternehmen bringen Anforderungen, technische Möglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis zusammen.
Rettungsrobotik entsteht nicht allein im Forschungslabor. Damit neue Technologien Einsatzkräfte im Alltag tatsächlich unterstützen, müssen deren Anforderungen früh berücksichtigt werden. Genau hier setzt das Netzwerk an: Anwender, Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln und erproben gemeinsam Lösungen, die später unter realen Einsatzbedingungen funktionieren sollen.
Von der Forschung in die Einsatzpraxis
Das Programm des Mitglieder-Tags verbindet fachliche Präsentationen, Demonstrationen, die Mitgliederversammlung und viel Raum für persönliche Gespräche. Am ersten Tag stellen elf Mitgliedsorganisationen aktuelle Entwicklungen vor. Dazu zählen BVLOS-Drohnensysteme, autonome Flugroboterschwärme, digitale Einsatzführung, angriffssichere Drohnensysteme, modulare Bodenroboter sowie Lösungen für Gefahrenerkennung und robotergestützte Erkundung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Abschluss des Projekts E-DRZ mit einer gemeinsamen Demonstration. Am zweiten Tag präsentieren die Mitglieder an verschiedenen Ständen ihre Technologien, Produkte, Forschungsarbeiten und aktuellen Entwicklungen. Dabei geht es vor allem darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, die Arbeit der anderen Mitglieder besser kennenzulernen und Anknüpfungspunkte für neue Kooperationen zu entdecken.
Netzwerk für praxistaugliche Lösungen
Viele Beteiligte arbeiten bereits in gemeinsamen Forschungsprojekten und Arbeitsgruppen zusammen, häufig über große Entfernungen und digital. Der Mitglieder-Tag schafft deshalb bewusst Raum für persönliche Begegnungen, neue Ideen und neue Verbindungen innerhalb des Netzwerks.
Das Ziel bleibt, Bedarfe aus der Einsatzpraxis frühzeitig mit wissenschaftlicher Expertise und technologischen Möglichkeiten zusammenzubringen. So können Lösungen entstehen, die auf den Bedarf von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Behörden ausgerichtet sind und schneller den Weg in die Praxis finden.





