»KRIFA Münster«: Fachkongress für Krisenvorsorge startet neu

Artikel vom 24. Juli 2026
Messen

Nach mehrjähriger Pause fand die »KRIFA Münster« im Juli 2026 im MCC Halle Münsterland statt. AFAG berichtet von rund 250 Teilnehmenden, Fachforen zu KRITIS, NIS-2 und Sicherheitskonzepten sowie dem Austausch zwischen Behörden, Organisationen, Wirtschaft und Forschung.

Die »KRIFA Münster 2026« stellt Sicherheit und Krisenvorsorge in den Mittelpunkt (Bild: AFAG).

Nach mehrjähriger Pause kehrte die »KRIFA Münster« im Juli 2026 ins MCC Halle Münsterland zurück. Der Fachkongress mit begleitender Ausstellung widmete sich Krisenmanagement, Sicherheit und Prävention. Aus der Branche kam dabei die klare Forderung, dass Politik und Kommunen die Themen Sicherheit, Krisenvorsorge und Schutz Kritischer Infrastrukturen stärker in den Fokus nehmen sollten, weil die Gesellschaft mit mehr und komplexeren Bedrohungslagen konfrontiert ist.

An den zwei Veranstaltungstagen standen Vorträge und Diskussionen zu strategischer Sicherheitslage, Regulierungen, operativen Bedrohungen, Angriffsszenarien, physischer Sicherheit, Schutzmaßnahmen, Resilienz, Betriebssicherheit sowie Innovationen im Mittelpunkt. Rund 250 Teilnehmende nutzten das Vortragsprogramm, die begleitende Fachausstellung und die Gelegenheit zum Austausch innerhalb der Branche.

Fachforen zu KRITIS, NIS-2 und Sicherheitskonzepten

Der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen BSKI organisierte als ideeller Träger das fachliche Kongressprogramm. Referierende aus Behörden, Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und Gesundheitswesen gaben praxisnahe Impulse. In Kooperation mit dem BSKI griffen die Fachforen unter anderem das KRITIS-Dachgesetz, die NIS-2-Richtlinie sowie Sicherheitskonzepte für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auf.

Die Diskussionen zeigten, dass der Bedarf an Austausch zu diesen Themen groß ist. Neben den Vorträgen spielte das Netzwerken eine wichtige Rolle: Fachpublikum, Verbände und Ausstellende kamen zu persönlichen Gesprächen zusammen. Die Ausstellung ergänzte das Programm mit Produkten, Lösungen und Ansätzen für zivile Gefahrenabwehr und Kritische Infrastrukturen.

Regelmäßiger Turnus und nächste Ausgabe 2027

Der Messeveranstalter AFAG will das Format nach dem Neustart wieder in einen regelmäßigen Veranstaltungsturnus bringen. Für 2027 ist die nächste Ausgabe erneut im MCC Halle Münsterland geplant. Die Anmeldeunterlagen sollen im Laufe des Jahres veröffentlicht werden. Zudem laufen Gespräche, um das Angebot um weitere Themengebiete und parallele Veranstaltungen zu ergänzen.

Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortliche aus Prävention, Krisenvorsorge, Bevölkerungsschutz, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Gesundheitswesen sowie an zivile Gefahrenabwehr- und Sicherheitsbehörden. Angesprochen sind außerdem Betreiber von Energieanlagen, Verantwortliche für IT- und Cyber-Security, Management, Behörden, Institutionen, Notfall- und Krisenmanagement, Sicherheitsverantwortliche sowie Wissenschaft und Forschung.

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