Hardshell-Jacken im Rettungsdienst

Artikel vom 30. November 2021
Einsatzbekleidung

Leichte Hardshell-Jacken werden im professionellen Rettungsdienst immer beliebter. Aber leichtes Gewicht allein ist natürlich nicht zielführend. Die ganze Konstruktion muss auf die speziellen Anforderungen der Träger abgestimmt sein im Hinblick auf die richtige Balance aus Schutzfunktion, Wirtschaftlichkeit und Tragekomfort.

Hardshelljacke mit Micro Grid Backer Technologie von Gore (Bild: GSG Geilenkothen).

Gerade im Rettungsdienst muss die Schutzkleidung nicht nur gegen klimatische Einflüsse schützen, sondern auch vor Blut und weiteren Flüssigkeiten. Und weil Hygiene eine immer wichtigere Rolle spielt, muss die Bekleidung auch noch für die sehr aggressive Desinfektionswäsche nach RKI ausgelegt sein. Dies schränkt wiederum die Materialauswahl sehr ein.

Die Hardshell-Schutzjacke von Geilenkothen erfüllt als Basisjacke alle Forderungen der DGUV-R 105-003 als Schutzkleidung für den Rettungsdienst, wiegt dabei aber gerade einmal 700g in Größe L. Damit ist sie nur halb so schwer wie herkömmliche Rettungsdienst PSA. Durch die Verwendung eines hochfunktionalen Gore-Tex 3-Lagen-Laminats wird massiv Gewicht eingespart. Natürlich ist die Jacke trotzdem absolut winddicht, dauerhaft wasserdicht, und gleichzeitig hoch atmungsaktiv. Neben dem Warnschutz nach ISO 20471 in der Warnschutzklasse 2 erfüllt die Jacke natürlich auch das definierte Brennverhalten und vor allem die Eignung für das desinfizierende Waschverfahren EN 15797 Verfahren 2 nach RKI.

Hoher Tragekomfort

Auch ein Blick auf die Innenseite der Gore-Tex Hardshell-Jacke lohnt: anstatt eines losen Futterstoffs ist ein extrem leichtes aber hoch scheuerbeständiges Polyamid Gewebe direkt laminiert. Neben einem cleanen Look besticht diese Polyamid Gewebekonstruktion der Innenseite auch durch gute Resistenz gegen Klettverschluss. Wo normale Trikotfutter schon aufgerieben werden, setzt der »Micro Grid Backer« von Gore-Tex neue Maßstäbe. Auch im Tragekomfort macht sich die Technologie bemerkbar: gute Hautsensorik direkt auf der Haut, z. B. in Kombination mit einem Poloshirt, keine bremsende Bewegungseinschränkung in Kombination mit anderer Bekleidung.

Durch ihr leichtes Gewicht ist die Hardshell-Jacke sehr klein packbar, kann einfach im RTW verstaut werden und ist deshalb immer griffbereit, wenn sie gebraucht wird und es darauf ankommt. Serienmäßig sind die »Apollon«-Jacken in den Farbvarianten Aura (leuchtgelb/rot), Aqua (leuchtgelb/dunkelblau) und Terra (leuchtrot/dunkelblau) erhältlich. Da im Rettungsdienst die Erfüllung der ISO 20471 in Warnschutzklasse 3 immer wichtiger wird, wurden alle »Apollon«-Hardshell-Jacken in Verbindung mit den »Exciter«-Hosen als Warnschutzanzug so konstruiert und extern geprüft, dass in allen möglichen Größenkombinationen von Jacken und Hose immer die höchste Warnschutzklasse 3 erfüllt ist – ohne Wenn und Aber.

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