Neue Mannschaftslastwagen stärken Fuhrpark und Zivilschutz des THW

Artikel vom 4. August 2026
Mannschaftstransportfahrzeuge

Das Technische Hilfswerk (THW) hat 20 neue Mannschaftslastwagen mit Doppelkabine übernommen. Die Fahrzeuge verbinden Personentransport und Materiallogistik, stammen aus Mitteln des Pakts für Bevölkerungsschutz und sollen künftig alle Dienststellen unterstützen.

(Bild: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW))

Das Technische Hilfswerk (THW) hat vergangene Woche in Ilmenau 20 neue Mannschaftslastwagen des Typs »MLW Plane/Spriegel« übernommen. Sie sind für den kombinierten Transport von Einsatzkräften und technischer Ausrüstung ausgelegt und gehören zu einer Beschaffung von insgesamt 750 Fahrzeugen. Perspektivisch soll jede Dienststelle ein entsprechendes Fahrzeug erhalten.

Die Doppelkabine bietet Platz für Einsatzkräfte, während die Ladefläche mit Plane/Spriegel-Verdeck notwendige Ausrüstung aufnehmen kann. Dadurch lassen sich Personal und Material in einem Fahrzeug bewegen. Vorgesehen sind die Fahrzeuge unter anderem für Hochwasserlagen, die logistische Versorgung von Einsatzstellen mit Ausstattung sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Zivilschutzübungen oder großangelegten Einsatzübungen.

Beschaffung aus dem Pakt für Bevölkerungsschutz

Die Fahrzeuge wurden mit Mitteln des »Pakts für den Bevölkerungsschutz« der Bundesregierung beschafft. Mit dem Pakt stärkt der Bund schrittweise die Ausstattung, Ausbildung und Infrastruktur der Organisationen im Zivil- und Katastrophenschutz. Für die Bundesanstalt umfasst dies neben den neuen Fahrzeugen auch weitere Einsatzfahrzeuge für verschiedene Fachgruppen, Spezialfahrzeuge für den Materialtransport sowie Investitionen in den Neu- und Ausbau von Liegenschaften.

Stärkung für Zivil- und Katastrophenschutz

Mit der neuen Ausstattung erweitert die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes ihre Möglichkeiten im Bevölkerungsschutz. Grundlage der Arbeit sind bundesweit rund 88.000 Freiwillige. Mit Fachleuten, Technik und Erfahrung ist die Organisation im Auftrag der Bundesregierung auch international gefragt, wenn Notlagen dies erfordern. Dazu gehören bilaterale Hilfen sowie technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union und im Auftrag von VN-Organisationen.

Auslieferung läuft weiter

Die ersten Fahrzeuge nahmen Einsatzkräfte am 31. Juli beim Unternehmen Binz in Ilmenau entgegen. Weitere Fahrzeuge sollen zeitnah ausgeliefert werden.

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